Das Konzept

Das Projekt "Mit Kindern neu anfangen" hat das Ziel, die religiöse Sozialisation von Kindern durch eine kirchliche Initiative zu unterstützen. Zugleich soll es den Gemeinden helfen, ihre Taufverantwortung für die getauften Kinder in der Gemeinde wahrzunehmen.

Das Projekt versteht sich als Anstoß zur Bildung eines Netzwerks kinderfreundlicher Gemeinden in der EKvW. In Landeskirchen und in vielen kirchlichen Einrichtungen gibt es Beispiele, Angebote und Materialien zur Förderung religiöser Sozialisation von Kindern. Sie sind meist nur regional bekannt. Das Projekt will dies bündeln, mit eigenen Impulsen zusammenführen und als Service-Angebote den am Projekt beteiligten Gemeinden zur Verfügung stellen.

Das Projekt verzichtet sowohl auf ein enges religionspädagogisches Konzept als auch auf strategische Vorschläge zur Umsetzung des Projektes in den Gemeinden. Die Verantwortlichen in den Gemeinden haben selbst genügend Kompetenz und sie haben den speziellen Überblick über ihre Verhältnisse, um entscheiden zu können, wie sie das Konzept vor Ort umsetzen können.

Das Projekt konzentriert sich auf die Zeit von der Geburt eines Kindes bis zu Einschulung - ohne aus dem Blick zu verlieren, dass die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden aber auch in der Landeskirche möglichst in einem Zusammenhang gesehen und geplant werden sollte. Das Projekt leitet über zu den wichtigen Angeboten für Kindergruppen, zur Konfirmanden- und Jugendarbeit, aber auch zur Unterstützung des Religionsunterrichts und der Zusammenarbeit von Kirchengemeinde und Schule (Evang. Kontaktstunde, Schulgottesdienste usw.); es bildet in gewisser Weise auch eine Basis für diese weiterführenden Angebote.

Im Impulspapier des Rates der EKD („Kirche der Freiheit”) heißt es: „90 Prozent der Kinder eines Jahrgangs sollten im Laufe ihrer ersten sechs Lebensjahre mit biblischen Geschichten und christlichen Symbolen, mit christlichen Festen und kirchlichen Traditionen sowie ihren modernen Vermittlungsformen in Berührung kommen.” Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Es kann nur erreicht werden, wenn möglichst viele Gemeinden mitwirken. Wir wollen mit dem Projekt dazu beitragen, hierfür Voraussetzungen zu schaffen.

„Wenn die Glaubensweitergabe in den Familien nicht mehr gelingt, müssen Kinder und Jugendliche durch ihre Kirche erfahren und erleben, dass sie getauft sind und zur Kirche gehören.” (A. Buß). ”Entscheidend für die zukünftige Entwicklung der Kirche ist die Frage, inwieweit es ihr gelingt, den Glauben an die nächste Generation zu vermitteln.” (EKD, Kirche der Freiheit, 2006)

Gefordert: Kinderbeauftragte (r)

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Hans-Martin Lübking auf der Landessynode 2009 über die Forderung einer/eines Kinderbeauftragten.

 
 
 
 
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